Mit dem Ruhestand rückt für viele Eigentümer die Frage in den Fokus: Was soll mit der Immobilie geschehen? Ein Überblick über Optionen, Chancen – und den Wert guter Beratung.
Ein Eigenheim ist für viele über Jahrzehnte Lebensmittelpunkt, Rückzugsort und Vermögensbaustein. Doch im Alter ändern sich die Lebensumstände: Die Kinder sind ausgezogen, das Haus wird zu groß, die Instandhaltung zur Belastung. Spätestens im Ruhestand stellt sich die Frage: Was tun mit der Immobilie?
1. Behalten & anpassen
Wer weiterhin im eigenen Zuhause leben möchte, kann durch barrierefreie Umbauten – wie Liftlösungen, bodengleiche Duschen oder automatische Lichtsysteme – Sicherheit und Komfort erhöhen. Immobilienverwalter begleiten bei Planung und Umsetzung.
2. Verkaufen & neu orientieren
Ein Verkauf schafft finanzielle Spielräume, etwa für eine kleinere, altersgerechte Wohnung oder Pflegekosten. Immobilienmakler sorgen für marktgerechte Bewertung, rechtssichere Abwicklung und diskrete Vermarktung.
3. Vererben oder verschenken:
Frühzeitige Planung ist entscheidend. Eine Schenkung zu Lebzeiten ermöglicht etwa die Absicherung durch Wohnrecht oder Pflegeverpflichtungen. Gleichzeitig lassen sich Erbstreitigkeiten vermeiden und steuerliche Vorteile nutzen. Wichtig sind schriftliche Vereinbarungen, rechtliche Beratung und offene Kommunikation in der Familie. Immobilienmakler und -verwalter vermitteln dabei häufig erste Ansprechpartner.
„Gerade, wenn es um Weitergabe oder Verwertung der Immobilie im Alter geht, ist individuelle Beratung unverzichtbar. Unsere Mitglieder helfen dabei, rechtssichere und lebensnahe Lösungen zu finden – für heute und morgen“, rät Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO Oberösterreich
Ob verkaufen, behalten oder vererben – jede Entscheidung sollte gut durchdacht sein. Wer rechtzeitig plant, sich absichert und die richtigen Partner an seiner Seite hat, schafft Klarheit – für sich selbst und für die nächste Generation.